Beji Griya Temple + Waterfall - Monkey Forrest - Butterfly Parc
25.07.2025 Taman Beji Griya Tempel und Wasserfälle - Monkey Forrest - Butterfly Park
Ein regnerischer Morgen und wirklich viel besser, aussser ein paar trockene Phasen, sollte es nicht werden. Für den Besuch des Beji Griya Tempel im Grunde nicht weiter tragisch. Geplant war hier die Teilnahme an einem Reinigungsritual (Purification Ritual). Im Bereich der "Rezeption" oder Kasse, wird einem die notwendige Kleidung bereit gestellt, man zieht sich um und ein persönlicher Guide begleitet einen durch das komplette Ritual und die vielen Stationen und Götter. Gegeben werden Hinweise zu den Opfergaben (im Eintrittspreis enthalten), der jeweiligen Pflichten und Rituale der einzelnen Stationen oder Göttern - ein sehr umfangreiches Ritual oder "Programm" und absolut spannend. Wer hier ein wenig offen für Anderes ist, dem ist dies absolut zu empfehlen!
Galerie Beji Griya Temple + Waterfall - Purification Ritual - Reiningungsritual
Mit einem gutem Gefühl ging es weiter zum nächsten Spot oder Highlight: Besuch des Monkey Forrest. Mittem im Wald liegt eine Tempelanlage, die von den Affen quasi geschützt wird. Im bereich des Tempels sind ein paar Fotografen die versuchen mit den erworbenen Erdnüssen (eine Papiertüte mit einer Handvoll Erdnüssen ist im Eintrittspreis enthalten) manchen Affen auf die Schultern der Besucher zu locken, um ein paar Fotos zu machen und zu verkaufen. Da ich schon mit der eigenen Kamera um den Hals ankam, war ich hier zum Glück aussen vor, was aber die Affen nicht davon abgehalten hat von allein auf meine Schulter zu kommen. Beim ersten Mal konnte ich gar nicht so schnell reagieren, wie mir ein Makake auf der Schulter saß und in Selbstbedienungsmarnier in die Erdnusstüte griff. So habe ich mich dazu entschieden das Handy in die Hand zu nehmen und beim nächsten mal gleich Fotos und Videos selbst zu machen. Ich brauchte auch nicht wirklich lange zu warten.
Im Wald und an der Tempelanlage gibt es zwei größere Affengruppen Makaken, die ihre festen Reviere haben, aber offensichtlich auch mal zoffen. Ich stand zwischendurch mittendrin, als erst der Wald und die Bäume "lebendig" wurden, dann schrille Affenschreie aus dem Tempelbereich kamen und mit den Rufen regelrechte Horden über die Mauern des Temepels an mir vorbei gen Wald zogen. Schlagartig war ich von mehr als 100 Makaken umgeben und suchte ein wenig abseits eine ruhige Beobachterposition. So schnell wie es begann, so schnell war es aber auch wieder vorbei. nach und nach zogen sich die Tempel-Makaken wieder hinter die Tempelmauern zurück und die andere Gruppe verschwand wieder im Wald.
Galerie Monkey Forrest
Statt im Anschluss nochmal ein paar Reisterrassen (geplant waren Jatiluweh Rice Terraces) zu besuchen, habe ich auch hier umdisponiert und mich in den nahegelegenen Butterfly Parc fahren lassen. Leerer Parkplatz und ich war allein im Schmetterlingspark unterwegs, was will man mehr.
Ein paar wirklich beeindruckend große Falter ließen sich hier beobachten und natürlich auch fotografieren. Ein gute Entscheidung, wie ich feststellen muss.
Mit all den Tageseindrücken und einer Vielzahl von Fotos ging es zurück ins Hotel, Abendessen im Restaurant und Speicherkarten leeren. Allmählich war ich ein wenig gesättigt von den all den Ausflügen und hatte schon sowas wie eine Reizüberflutung. Bis jetzt hatte ich auch nur einen freien Tag in Yogya am 13.07. eingelegt.
Ich war inzwischen froh das jetzt nur noch ein Ausflugstag ansteht und es anschließend an die Südküste, quasi ins Nirvana, für 2 "chillige Tage" gehen wird, So schnell waren sechs Wochen um.
Galerie Butterfly Park
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